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Technopark Graubünden schafft mit dem Medizincampus Davos ein neues Angebot für Startups – Zugang zu Laborflächen und Spitzenforschung

Der Technopark Graubünden erweitert sein Angebot für innovative Jungunternehmen und schafft gemeinsam mit dem Medizincampus Davos neue Perspektiven für Life-Science-Startups. Damit gelangt eine weitere Massnahme der aktuellen, kantonalen Innovationsstrategie in die Umsetzung. Dank der Kooperation mit dem Medizincampus erhalten Startups Zugang zu modernen Laborflächen, Shared Labs und einem einzigartigen Forschungs- und Kliniknetzwerk direkt vor Ort in Davos.

Die Kombination aus hochwertiger technischer Infrastruktur und einem dynamischen Forschungs- und Gesundheitsumfeld schafft ideale Voraussetzungen für die Entwicklung neuer medizinischer und biotechnologischer Lösungen. Im Forschungsgebäude des Medizincampus Davos stehen Startups flexibel nutzbare Laborflächen zur Verfügung – in unmittelbarer Nachbarschaft zu renommierten Institutionen wie dem Christine Kühne Center for Allergy Research and Education (CK-CARE), Cardio-CARE, der Davos BioSciences sowie der Hochgebirgsklinik Davos, einer der führenden Rehabilitationskliniken der Schweiz.

Zugang statt Eigentum

Eigene Labore stellen für viele junge Unternehmen eine kaum überwindbare Hürde dar. Hohe Investitionskosten, Wartungsaufwand und regulatorische Anforderungen erschweren den Markteintritt. Die neue Kooperation schafft hier eine attraktive Alternative: Startups können professionelle Laboreinrichtungen bedarfsgerecht nutzen, erhalten eine auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Einführung und profitieren gleichzeitig vom Zugang zu etablierten Forschungs- und Entwicklungsnetzwerken. «Startups profitieren bei uns doppelt. Sie erhalten einen niederschwelligen Zugang zu Laborinfrastruktur und können in einem translational aktiven Umfeld wirken – dank der Institutionen der Medizincampus Davos AG in Klinik und Forschung, aber auch dank der weiteren hier ansässigen Forschungsinstitute», sagt Dr. Georg Schäppi, CEO der Medizin Campus Davos AG.

Sichtbarkeit durch starke Allianzen

Die Kooperation wird zusätzlich durch die Mitgliedschaft des Technopark Graubünden in der Technopark-Allianz gestärkt. Dadurch wird das Angebot mit dem Bio-Technopark Schlieren vernetzt, einem der bedeutendsten Life-Science-Standorte der Schweiz mit über 100’000 Quadratmetern Forschungs- und Entwicklungsfläche und rund 1’900 Mitarbeitenden.

«Für Graubünden bedeutet diese Zusammenarbeit mit zwei im Life-Science-Bereich so wichtigen Partnern eine zukunftsweisende Positionierung als Startup-Region jenseits der klassischen Zentren Zürich und Basel», sagt Dr. Rudolf Minsch, Präsident des Technopark Graubünden. Valérie Favre Accola, Statthalterin Davos, ergänzt, «Davos hat sich längst auch als Wissensstadt einen Namen gemacht. In Fachkreisen verdankt die Marke Davos ihre internationale Bekanntheit und die innovative Ausstrahlung mitunter auch den etablierten Forschungsinstituten mit grossem Renommee und wichtigen Aufträgen aus aller Welt. Wir freuen uns, dass der Forschungs- und Innovationsstandort Davos auch dank der Kooperation mit dem Technopark Graubünden weiter gestärkt wird».

Hochwertige Arbeitsplätze für Graubünden schaffen

Das Angebot richtet sich insbesondere an Early-Stage-Startups mit skalierbaren Geschäftsmodellen in den Bereichen Kardiologie, Pneumologie, Dermatologie, Allergologie sowie weiteren medizinaltechnischen und biowissenschaftlichen Anwendungsfeldern. Angesprochen sind insbesondere Teams, die eine persönliche Verbindung zu Graubünden haben oder die einzigartige Expertise und Infrastruktur des Standorts für die Weiterentwicklung ihrer Produkte nutzen möchten.

Mit der neuen Kooperation verfolgen der Technopark Graubünden und der Medizincampus Davos ein gemeinsames Ziel: Die Ansiedlung innovativer Unternehmen zu fördern, den Wissenstransfer zwischen Forschung, Klinik und Wirtschaft zu stärken und langfristig hochwertige Arbeitsplätze mit hoher Wertschöpfung im Kanton Graubünden zu schaffen.

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Über die Institutionen

Fotocredits: Walter Dürst / www.wdfotografie.ch & Dean Jaggi / www.luxwerk.ch

Technopark Graubünden
Der Technopark Graubünden agiert seit sechs Jahren als System und Treffpunkt für technologieorientierte Startups im Kanton. Von der Idee bis zur Vermarktung schafft der Park Schnittstellen zu Forschungsinstitutionen wie CSEM, FHGR, OST sowie der AO Foundation. Die Vision: Graubünden zum Hotspot für technologische Innovation und unternehmerisches Denken machen.

Medizincampus Davos
Der Medizincampus Davos steht für die Verbindung von Forschung, Edukation und Patienten-versorgung. Durch die Kooperation der Forschungsinstitute CK-CARE, Cardio-CARE und Davos BioSciences mit der Hochgebirgsklinik Davos wird translationale Medizin hier disziplinen-übergreifend gelebt. Dieses Ökosystem wird seit 2009 massgeblich durch das Engagement der Kühne-Stiftung getragen. Im Zentrum des Medizincampus stehen die personalisierte Prävention und Therapie in den Bereichen Allergologie und Kardiologie. Ziel ist es, innovative Forschungsansätze in den klinischen Alltag zu integrieren und die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten zu optimieren. Die Medizin Campus Davos AG fungiert dabei als Dachorganisation, welche die strukturellen, inhaltlichen und organisatorischen Voraussetzungen für nachhaltige Gesundheitslösungen von internationaler Tragweite schafft.

Bio-Technopark Schlieren-Zürich

In direkter Nachbarschaft zur ETH und zum Universitätsspital Zürich hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten ein national bedeutsamer Life-Science-Standort entwickelt. Rund 60 Firmen und 80 akademische Forschungsgruppen bilden ein Ökosystem aus Start-ups, Grosskonzernen und Kliniken – mit Exit-Erfolgen u.a. bei Roche, Novartis und Pfizer.